Le cent quarante-huitième MDM

 

Der Jahresanfangs-Klassiker im Dreisamtal (1., 12., 23., 49., 66., 88., 105., 133. und jetzt auch 148. MDM). Wir laufen die  Version des ersten MDM in diesem Jahr den MDM 133: Auf dem Bild: Claudia in ihrer Lieblingshaltung, Remo im Windschatten.

 

Start MDM-48: Sonntag, den 12. Dezember, 09:00 Uhr im Wald neben der Villa Mitscherlich (siehe Karte) 

 

Strecke: 42,22 KM,  +630 Höhenmeter

 

VPs: keine, aus dem Rucksack

 

Resumé: Zum neunten mal laufen wir die Runde im Dreisamtal. Hört sich nach Routine an, ist es aber nicht. Tatsächlich schaffen wir es, uns zu verlaufen. Naja, nichts drastisches, ein paar wenige Höhenmeter mehr. Das war es auch schon. Eigentlich nur der Ausdruck dafür, das uns die Themen für rege Diskussionen nie ausgehen, und keiner der Dreisamtal-Dauerlaufenden noch groß aufs Navi schaut. Kurzfristig vereinbart wurde der Lauf aus zwei Gründen. Albrecht zweifelte inzwischen daran, ob es die Institution MDM überhaupt noch gibt. Der Pilatus-Höhenrausch war am 3. Oktober. Das ist eine MDM unübliche Zahnlücke im Zeitmanagement. Manche Ressourcen waren gebunden, wurde doch am ersten November-Wochenende das MDM-Overseas-Spektakel mit dem Doppelevent in den Atakora-Bergen Togos veranstaltet. Neben Albrechts Bedenken war es dann noch Martin Raulf, unser unermüdlicher Chroniker Historiker und Analyst der Stolpertruppe Nord, der dem Süden ein Großteil seiner Aufmerksamkeit schenkt. Der dritte Band der “50 Marathons für Afrika” soll Anfang 2022 erscheinen. Bis heute morgen stand der Zähler auf 147. Also ran den den Speck. Doch was tun? Oben Schnee, ausser Claudia alle etwas aus der Übung, da bietet sich das Dreisamtal als MDM-Quickie an. Schnell ist ein stabiles Startfeld gefunden. Claudia, Hennes, Remo und Gerd, dazu der Lebensabschnitts- und heute Teildistanzbegleiter von Claudia, Steffen aus Günzburg. Es ist immer schön, wenn neue zahlende Kundschaft für die MDM-Läufe rekrutiert werden kann, vor allem dann, wenn sie supernett sind. Steffen, frohe Weihnachten und sei im neuen Jahr bitte wieder einmal dabei. Gelaufen sind wir dann nicht zu langsam. Steffen wurde auf 12:00 Uhr ins Himmelreich bestellt; unser katholische-badischer Bhf am Eingang des Höllentals. Wir sind um 11:59:35 Uhr auf dem Bahnsteig. Punktlandung, aber wo bleibt die Badische Bimmelbahn? Fünf Minuten Veschper-Pause, dann geht es zu fünft weiter. Die Trailabschnitte und Höhenmeter haben wir an diesem Punkt bei Kilometer 25 hinter uns. Jetzt heißt es Ausrollen nach Freiburg. Das fällt mir und Remo gar nicht so leicht, wie es sich anhört. Wie schnell man einen guten Trainingsstand wieder verlieren kann… Im Mittelfeld halten sich Claudia und der frische Steffen, vorne laufen unbeschwert und beneidenswert locker wie immer, unser weißer Afrikaner Gerd (Parakou 2017) und der Tourenski-Gott Hennes ins Gespräch vertieft. Diese Schichtung wird sich bis ins Ziel nicht ändern, auch wenn die Frontleute immer mal wieder auf die Nachzügler warten. Endlich kommt der kultige Altkleider-Container in Sicht und das Tagwerk ist geschafft. Danke für euer, wieder wie selbstverständlich gezahltes, Schulgeld für Togo. Ich wünsche Euch eine schöne Woche. Gerne sehe ich Euch gesund und munter am nächsten Samstag zum 149. MDM wieder.

 Euer Christof                                   

 

 

 


Auf den Startnummern die neue Schreinerwerkstatt, die wir in der Schule eingerichtet haben. Sakina ist eine der zwei Azubis von Schreinermeister Boniface. Rückseite: Künstler Kosi Agbo im Marathondorf Kouma Konda. Die erste togoisch-deutsche Lampe einer limitierten Auflage von 99 Stück ist im November 2021 fertig geworden.

 

 

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