64. MDM Kaiserstuhl Spa

Der 64. MDM ist wieder ein Teil der MDM-Wellness-Winterlaufserie 2017/2018: Start und Ziel ist in Burkheim. Wir laufen im Rheinwald und am Kaiserstuhl und freuen uns dabei auf das Kaiserstuhl-Spa im Hotel Kreuz-Post. Das Team vom Hotel Kreuz-Post sponsert die MDM-Idee: Alle Teilnehmer des Marathons sind eingeladen, den Wellnessbereich mit Sauna gratis zu nutzen. Wir können die Eintrittsgelder auf eine erhöhte Startgebühr umlegen, die dem MDM-Stipendienfonds zu 100% zugute kommt. Zusätzlich wird uns ein kostenfreis weihnachtliches Dessert serviert. Das ist ein sehr schöner Anlass, an diesem Abend inne zu halten und bei einem gemeinsamen MDM-Abendessen das Laufjahr Revue passieren zu lassen. 

 

Wir bedanken uns recht herzlich bei Familie Gehr, die das Hotel Kreuz-Post in Burkheim führen.

 


aus dem Webauftritt: https://www.hotel-kreuz-post.de/

Anreise:  S-Bahn Freiburg HbF 9.24 Uhr, 9.50 Breisach,  MfG nach Burkheim (Torsten rollt den roten Teppich aus)

 

Start / Ziel: Freitag, 22. Dezember um 10:00h, Hotel Kreuz-Post, Landstraße 1, 79235 Vogtsburg-Burkheim

 

Strecke: 43,2KM, 1090 HM Burkheim - Bickensohl KM 6 - Vogelsangpass KM 14 - Bahlinger Eck KM 17 - Schelinger Viehweide KM 20,5 - Kichlingsberger Eck KM 22 - Leiselheim KM 26,5 - Sasbach KM 31 - Rheinufer KM 35,5-38 - Burkheim 42

 

VP1: eventuell Bahlinger Eck KM 17

 

VP2: KM 31 Edeka Sasbach  

 

VP3: KM 42: MDM-Weihnachstessen im Hotel Kreuz-Post

 

Rückfahrt für Eilige: 16:44 Uhr Bus Burkheim - Breisach - S-Bahn 17.34 Uhr Freiburg

 

 

Ergebnisliste: 64. MDM

Startnr
Name
Zeit (h:m:s) Platz AKPlatz AK
Verein
 307Gerd Blaudzun
 06.29.50 1. M55 1.Genussläufer Müllheim
 304Torsten Weismann

 06.29.52

 2. M40 1.Tri-Team Kaiserstuhl
 308Hendrik Fenz
 06.29.53
 3. M55 2.LG Mauerlauf
 305Christof Lindenbeck 06.29.55 4. M55
 3.Stolpertruppe Winsen
 309Klaus Stärk
 06:34:29
 5. M40 2.Team Klausenhorn
 306Jürgen Fucker

 06:34:30

 6. M45 1.ASC Ulm / Neu Ulm e.V.

 

Résumé: 6 Starter am Freitag Vormittag, Race Director Torsten und ich als MDM-CEO :-) freuen uns über das anhaltende Interesse an der MDM-Winterlaufserie. Das Wetter zeigt sich bescheiden. Meine Laufsachen sind schon von der kurzen Fahrradfahrt zur S-Bahnstation Messe durchnässt, was die Stimmung in der Bahn nach Breisach aber nicht dämpft. Ein nettes Wiedersehen mit Gerd und Jürgen. Es gibt immer viel zu erzählen und Jürgen ist vielleicht sogar etwas neidisch, weil er beim legendären Marathon in Vannes http://challengedelaconvivialite.fr/ nicht dabei war. Dort haben Gerd und ich zwar nicht unsere Liebe zu den Austern entdecken können aber einen Lachflash nach dem nächsten gehabt. Das ist eine andere Geschichte aber durchaus von Interesse, weil wir den MDM quasi durch die Hintertüre in diesem Zusammenhang zu einem offiziellen Genusslauf machen konnten. Und das kam so: Die Reise hatte ich mit dem Vorstand der Genussläufer in Müllheim angetreten, die das einzige deutsches Mitglied der Challenge de la Convivialité sind. Die nehmen unseren 5. MDM zum Genusslauf im nächsten April in ihr offizielles Programm auf.


Wir erreichen Breisach und schon fährt der VIP-Fahrdienst vor. Torsten hat Klaus bereits an Bord und verstaut uns drei im Fond. Geschwind geht es nach Burkheim, eindrucksvolles Drehmoment unser Ironman-BMW, mein lieber Schwan. In Burkheim wartet bereits Hendrik auf uns. Damit sind wir komplett. Der Kaiserstuhl zeigt uns heute sein unfreundliches Gesicht: Wege sind nicht dort wo unser Track verläuft. Wenn Sie da sind sind sie tiefgründigt. So dauert es nicht lange, bis Klaus des dritte „M“ fordert und unseren Begriffskosmos um den Mudiator-MDM erweitert. Auf dem über 1000 Höhenmetern der Anstiege legen wir gefühlt allein einen 1 Kilometer rückwärtsrutschend zurück. Die Traktion ist heute auch ohne Schnee deutlich reduziert. Alle warten auf neue spektakuläre Stürze, die heute aber fast vollständig ausbleiben. Die Reben wirken trostlos zu dieser Jahreszeit. Selbst der Eiswein ist geherbstet, eine ökologische Wüstenei bewohnt von einzelnen Krähen. Eine willkommene Abwechslung bringt die spontane Streckenumleitung, die uns über ca. 20 Meter durch eine Lößhöhle kurz vor Bickensohl führt. Hinter dem Vogelsangpass oben im Wald löst sich denn der Fernblick vollständig auf. Wir laufen im Nebel, die Gesprächsfäden werden dünner. Am Texaspass erinnern wir uns an Birgit die hier bereits einmal im kalten Nebel ausharrte um uns mit allerhand Leckereien zu verwöhnen. Heute versorgen wir uns dort aus dem Rucksack. Es ist ungemütlich und nachdem die Lücke zwischen den Ausreißern und der Nachhut geschlossen ist, setzen wir den Weg gleich fort. In Sasbach erreichen wir den nördlichen Rand des Kaiserstuhls und unseren VP, eine Bäckerei im dortigen Edeka-Markt. So ein VP hat nicht nur Vorteile, denn das loslaufen bei KM 31 macht allen heute Mühe. Vor uns liegt der Limberg, dessen Rote Halde uns nochmal einige Höhenmeter beschert. Der Name geht auf die Verwitterungsfarben des Lavastromes zurück, der hier Olivinhaltige Gesteine des oberen Erdmantels aus 50 Kilometern Tiefe hervorgebracht hat. Das ist mehr als ein Marathon in der Vertikalen, ein gewaltiges Naturspektakel, der Kaiserstuhlvulkanismus, der sich hier vor 14 Millionen Jahren abgespielt hat.



Der Lauf wir unten am Rhein ruhiger, es geht einige Kilometer geradeaus, so dass sich sogar mal so etwas wie ein Laufrhythmus einstellt. Die letzte Rutschpartie des Tages halten die finalen Höhenmeter auf dem letzten Abschnitt bei Burkheim bereit. Dazu gibt es aber sogar einige Spät-Sonnenstrahlen und schöne Ausblicke auf den Rhein. Die Ansicht von unserem Zielort Burkheim oben aus den Reben ist umwerfend. Wir entwickeln gleich Pläne, die Burg-Ruine als MDM-Zentrale auszubauen und Busladungen von Rentnern (Alterspyramide!) mit dem längsten Treppenlift der Welt in diese Aussichtspositionen zu hieven, um Ihnen dann oben Heizdecken zu verkaufen… Seltsam, zu was Läuferhirne bei KM 42 noch im Stande sind. Der Weg durch Burkheim ist richtig romantisch und die Vorfreude auf den 2. Teil der Veranstaltung steigt. Von der Sauna trennt uns im Ziel nur noch das seit Torstens 25. MDM obligatorische Finisherbier und die Flasche Sekt, die Gerd zu seinem 50. Marathon in der Gesamtzählung mitgebracht hat. Leider verabschieden sich Klaus, Hendrik und Jürgen bald. Mit halbierten Läuferfeld ziehen wir in die Spa und Wellnessoase des Hotels Kreuz-Post ein. Die Zeit vergeht mit Saunagängen und Wellness-Schaukeln zu schnell: Mario wartet bereits eine halbe Stunde im Restaurant auf uns. Der 3. Teil kann beginnen. Ein schönes Abendessen mit Wildsteaks und Ochsenzunge, für jeden etwas dabei auch für Alina, die Tochter von Torsten, die zwischenzeitlich mit ihrer Schulkameradin einen Minimarathon im Hotel zurückgelegt hat. Die Familie Gehr ist sehr freundlich zu uns: Nicht nur das wir zu einem sehr feinen Desert eingeladen werden, Herr und Frau Gehr fahren uns auch noch zum Bahnhof in Breisach. Mit diesem VIP-Service befördern Sie sich dann eindeutig und mit Abstand zum Höhepunkt der diesjährigen MDM-Wellness-Winterlaufserie. Danke.

 

 

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